Die Mitarbeitenden der Seniorenresidenz sind bereit für die gemeinsame Maifeier mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Wenn kleine Zeichen große Erinnerungen wecken

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Anlässlich des Feiertages am 1. Mai wurde in der Seniorenresidenz „Grüne Mitte“ ein ganz besonderer Vormittag voller Erinnerungen erlebt.

Mit viel Liebe zum Detail wurden kleine selbstgebastelte Symbole aus früheren Zeiten gezeigt: darunter die Mai-Nelke, Fahnen mit Friedenstauben, die Arbeiterfahne, Pionierhalstücher, Abzeichen, Wertmarken für Bockwurst und Bier sowie viele weitere Relikte aus der „alten Zeit“. Diese Gegenstände regten zahlreiche Gespräche an und ließen viele Erinnerungen wieder lebendig werden.

Es war schön zu beobachten, wie schnell gemeinsame Erlebnisse und persönliche Geschichten wieder ganz nah waren. Es war berührend zu sehen, wie ein Lächeln, ein Lied oder ein vertrauter Gegenstand ausreichten, um ein Stück Vergangenheit wieder ganz nah zu holen. Es wurde von Maidemonstrationen, Musik und Gemeinschaft erzählt, aber auch davon, dass dieser Tag früher ganz unterschiedlich wahrgenommen wurde. Für manche war es ein festlicher Höhepunkt, für andere eher eine Veranstaltung, an der man selbstverständlich teilnahm.

Besonders lebendig berichtete eine Seniorin davon, wie stolz sie damals gewesen sei, in der ersten Reihe mitlaufen zu dürfen. Dort seien vor allem diejenigen zu sehen gewesen, die besonders gute Zensuren hatten oder für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden. Daran erinnerte sie sich noch heute mit großer Freude und auch mit ein wenig Stolz.

So wurde dieser Vormittag zu einer schönen Reise in die Vergangenheit, an der sich auch einige Angehörige beteiligten. Gemeinsam entstand eine herzliche Atmosphäre, in der Erinnerungen geteilt, Geschichten erzählt und viele schöne Momente erlebt wurden.