Pädagogische Konzepte

"Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!"

Dieses Zitat des großen Pädagogen Friedrich Fröbel gilt nicht nur in den Fröbel-Kindergärten, es kann als Leitspruch über allen 19 Kindertagesstätten der AWO im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt stehen, auch wenn jede unserer Einrichtungen nach spezifischem pädagogischem Ansatz arbeitet. Die Erzieherinnen-Teams haben, in enger Zusammenarbeit mit den Familien, aus der Vielfalt der pädagogischen Möglichkeiten ihren eigenen fachlich fundierten Weg gesucht und für ihre Einrichtung in Konzeptionen bestimmt. Die Eltern haben dadurch die Auswahl der Tagesbetreuung, die für ihr Kind am besten geeignet ist.

Lehre Friedrich Fröbels

Nach der Lehre Friedrich Fröbels wird dem Spiel große Bedeutung beigemessen. Ebenso werden die Entfaltung kreativer Fähigkeiten, die Einbeziehung der Natur und der Umwelt in den Alltag und die familiären Beziehungen gefördert.

Montessori-Pädagogik

Die Montessori-Pädagogik orientiert sich am reformpädagogischen Ansatz von Maria Montessori, nach dem Grundsatz der Bitte des Kindes: "Hilf mir es selbst zu tun". Die Kinder werden dabei von den Erzieherinnen in ihren Entscheidungen unterstützt.

Reggio-Pädagogik

Auf die kommunikative Erziehung der Kinder wird bei der Reggio-Pädagogik der Schwerpunkt gesetzt. Ganz im Sinne von "Hundert Sprachen hat das Kind", kommen diese im Austausch mit ihrer Umwelt, besonders bei kreativer Betätigung zum Ausdruck. Dieser pädagogische Ansatz versteht sich außerdem als Förderer der gemeinsamen Erziehung durch Eltern, Einrichtung und weitere Partner.

Integrative Arbeit

Aus der gemeinsamen Betreuung, Bildung und Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder schöpft die integrative Arbeit Lebensqualität. Dabei lernen die Kinder nicht nur soziales Verhalten und Toleranz, sie entdecken auch andere Kinder als Bildungsquelle. Dabei ist die erzieherische Unterstützung durch heilpädagogische Fachkräfte selbstverständlich.

Situationsbezogene Erziehung

Auf die ganzheitliche Elementarpädagogik gründet sich die situationsbezogene Erziehung. Es wird sich hierbei an den expliziten Bedürfnissen der Kinder orientiert, wozu, in engem Kontakt mit den Eltern Vorraussetzungen geschaffen werden, die es den Kindern möglich machen, Erlebnisse nachzuerleben, zu verstehen und so zu verarbeiten.

Krippen- und Hortbetreuung

Durch die Krippen- und Hortbetreuung wurden auf vielfachen Wunsch der Eltern, von der AWO Möglichkeiten der angemessenen Betreuung von jüngeren Kindern und Schulkindern geschaffen, da das übliche Kindergartenalter sonst nur zwischen zwei und sieben Jahren liegt. Die meisten Einrichtungen bieten den Kindern das Leben in familienähnlichen, altersgemischten Gruppen an, was auch positive Auswirkungen auf den Geschwisterkontakt verzeichnen lässt.

Abwechslungsreiches Erziehungsprogramm

In allen Kitas wird ein abwechslungsreiches Erziehungsprogramm geboten, zu dem sowohl die Ausstattung von Musik-, Turn-, Sinnes- und Kreativzimmern, als auch die naturnah gestalteten Spielflächen im Freien, moderne Dusch- und Sanitäranlagen und Kinderküchen einladen. Ebenso werden die Angebote einiger Vereine genutzt. Und durch die Krabbelgruppe werden in einigen Häusern auch schon die ganz Kleinen eingeladen.

Zusammenarbeit

Auch in der engen Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt, dem Jugendzahnarzt, der Verkehrserziehung, Schulen und anderen Kindereinrichtungen, Schwimmbädern, der AWO-Familienberatungsstelle, den AWO-Begegnungsstätten, sowie weiteren AWO-Einrichtungen kommt das AWO-Prinzip der ganzheitlichen Gemeinschaft zum Tragen.

Pädagogischen Fachkräfte

Die pädagogischen Fachkräfte befinden sich genau wie die pädagogischen Konzepte in ständiger Veränderung, um die fortwährende Qualitätsentwicklung sicherzustellen.