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Landtagspräsident im CAP-Markt Saalfeld

Am Montag, dem 23. April 2018, herrschte neben der normalen Betriebsamkeit im Markt dann doch etwas mehr Aufregung: Der Thüringer Landtagspräsident Christian Carius wurde zur Stippvisite erwartet. Zusammen mit unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Steffen Kania informierte er sich vor Ort darüber, wie ein Inklusionsbetrieb erfolgreich funktionieren kann.

Im CAP-Markt Unter den Liden, den die AWO Saalfeld gGmbH nun schon seit fast zwei Jahren betreibt, arbeiten Mitarbeiter mit und ohne Behinderung zusammen. Der Markt erfreut sich großer Beliebtheit bei den Innenstadt-Bewohnern, bei Gästen und Besuchern der Stadt, denn er ist der einzige Nahversorger für Lebensmittel im unmittelbaren Stadtzentrum und er ist behindertenfreundlich eingerichtet.

Dass das erfolgreiche Einbeziehen von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt, also und gerade unter dem Druck marktwirtschaftlicher Bedingungen, möglich ist, davon konnte sich der Landtagspräsident vor Ort überzeugen. Für Thomas Heckmann, Geschäftsfeldleiter der gdw süd, ist der Saalfelder Markt ein Beispiel für die vielen gelungenen Inklusionsprojekte und CAP-Märkte, die das Unternehmen in mehreren Bundesländern schon realisiert hat. Der Geschäftsführer der AWO gGmbH Andreas Krauße hob die gute Zusammenarbeit mit der gdw süd als zuverlässigem Kooperationspartner hervor, deren Ziel die langfristige und zukunftsorientierte Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung ist. Im Saalfelder Markt unter Leitung von Sylke Lengersdorf klappt das Zusammenspiel des gemischten Teams gut. Erfolgreich zu wirtschaften erfordert Respekt, Toleranz und Teamgeist, besonders dort, wo mit und für Menschen gearbeitet wird. Aber sind es nicht eigentlich gerade diese Verhaltensweisen, die wir uns alle, ob mit oder ohne Behinderung, im Umgang miteinander wünschen? Das Bemühen darum bemerken auch die Kunden, die den Markt mit ihren freundlichen und gut gelaunten Mitarbeitern gerne besuchen. Damit wäre ein Ziel der CAP-Märkte schon mal erreicht: LebensMittelpunkt zu werden sowohl für die hier Beschäftigten als auch für die Kunden, die hier einkaufen. Für alle Menschen – mit und ohne Behinderung. Möge der Landtagspräsident dieses positive Signal mit nach Erfurt nehmen.