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Hab `nen Luftballon gefunden …

Unsere Welt ist bunt. Warum sie nicht noch ein bisschen bunter machen? Mit einem Farbenfest gelingt das bestimmt gut und passt doch auch super zum AWO Kindergarten „Regenbogen“ in Königsee.

Unzählig viele bunte Luftballons ließen die Kinder in die Luft steigen.
Rückmeldungen

Am 19. Oktober 2018 war es soweit. Unzählig viele bunte Luftballons ließen die Kinder an diesem Tag in die Luft steigen. An jedem Ballon hing eine kleine Karte, auf dem der Finder gebeten wurde, sich zu melden und zu berichten, wo denn der Luftballon gelandet ist. Denn Kinder sind ja neugierig. Natürlich wollten sie wissen, wie weit die bunten Boten der Lüfte geflogen sind und von wem sie gefunden wurden.

Mittlerweile sind zwei Monate vergangen. Es kamen Rückmeldungen aus Hengelbach, Pausa, Freiberg, Kleinliebringen und Neumark. Sogar Grenzgänger gab es bei den bunten Flugobjekten. Einige schafften es bis nach Porící und Vlasim in Tschechien und nach Gnadendorf in Österreich. Eine Karte wurde von einer Schulklasse in Ostrow Wielkopolski in Polen gefunden. In der letzten Zeit kamen nur noch wenige Rückmeldungen. Umso erstaunlicher ist der kürzliche Fund. Soweit ist er gar nicht geflogen. Am Mühlberg in der Nähe von Eyba wurde er von Aiko gefunden oder besser gesagt erschnüffelt, denn Aiko ist ein Hund. Ein stilechter Jagdhund mit Stammbaum, der mit seinem Herrchen gerade bei der Arbeit, also auf der Pirsch, war. Aiko hatte etwas für seine Begriffe Seltsames entdeckt und hechelte zurück zu seinem Herrchen, um ihm die Beute vor die Füße zu legen. Es waren die Reste eines bunten Luftballons. Zum Glück war die Karte noch soweit in Ordnung, dass als Absender der AWO Kindergarten „Regenbogen“ und die Ballonstarterin mit dem Namen Angelina erkennbar waren. Der Jäger Andreas Krauße, dem der Hund gehört, und der in der AWO Saalfeld Rudolstadt als Geschäftsführer tätig ist und somit alle seine Kindergärten kennt, stellte sofort einen Zusammenhang her und nun reiht sich in die Liste der vielen Finder auch Aiko, der Jagdhund, ein.

Da macht der „Regenbogen“-Kindergarten seinem Namen doch alle Ehre. Die Legende besagt, dass am Ende des Regenbogens ein Schatz vergraben sei. Nicht immer ist das eine Kiste mit Gold. Diesmal sind es viele Botschaften, die zurück kamen und nun an einer Pinnwand im Kindergarten hängen und davon erzählen, wie weit so ein bunter Luftballon doch fliegen kann.