Aktuelles

Gemeinsam für einen starken Rücken

Mächtig aufgeregt waren wir - die Kinder des AWO Kindergartens „Sonnenfleckchen“ Reichmannsdorf - als wir mit dem großen Bus nach Saalfeld fuhren. Was würde uns heute hier erwarten? Was ist das eigentlich, eine Physiotherapiepraxis? Was gibt es dort zu sehen? Fest stand nur, dass es irgendwas mit unserem Projekt: „Rucki, zucki, rückenstark!“ zu tun hat.

Kinder vor dem Gebäude der Praxs für Physiotherapie
Die Kinder sitzen auf einer Matte
Junge vor einem Model einer Wirbelsäule
Carmen, die Fachfrau für Kinderrücken
Kinder stärken beim Spielen ihren Rücken

Seit mehreren Wochen beschäftigten wir uns bereits damit, wie man seinen Rücken stärken kann und wie so ein Rücken überhaupt funktioniert und was dort passiert beim Bewegen und beim Turnen. Zusammen mit unserer Abschlusspraktikantin Michele, die dieses Thema für ihre wissenschaftliche Facharbeit gewählt hatte, erforschten wir nun den menschlichen Körper: Wer hat mehr Wirbel in der Wirbelsäule - die Giraffe oder wir? Wie wichtig sind die Füße für einen starken Rücken? Warum müssen wir uns zeitweise entspannen? All diesen Fragen waren wir in den letzten Wochen nachgegangen.

Das alles wollten wir auch in der Praxis erproben, nämlich in der AWO Physiotherapiepraxis in Saalfeld. Dort wartete Carmen auf uns. Sie ist die Fachfrau für Kinderrücken. Mit ihrem Team hatte sie für uns und unser Maskottchen „Theo“ eine ganz besondere „Rückenstunde“ vorbereitet. Spielerisch und mit Alltagsgegenständen beschäftigt merkten wir erst gar nicht, dass wir bei den Spielen unseren Rücken stärkten. Es machte einfach Spaß, aus Bierdeckeln einen Parcours zu bauen, Wäscheklammern von anderen Shirts zu klauen und am eigenen zu befestigen, Tiere nachzuahmen und bei einer kräftigen Massage einfach die Welt zu genießen. Professionell und gleichzeitig kindgerecht präsentierten sich die Physiotherapeuten vor ihrer vielleicht zukünftigen Kundschaft.

Es war ein unvergesslicher Vormittag. Danke an das Team der AWO Physiotherapie in der Herderstraße! Übrigens, auf dem Heimweg wussten wir nicht, warum wir alle so geschafft waren. Lag es an der wunderschönen Turnstunde oder an der Aufregung, einmal den „großen“ AWO-Chef zu sehen. Denn wir statteten bei der Gelegenheit auch gleich der AWO Geschäftsstelle einen Besuch ab. Leider war Andreas Krauße gerade ausgeflogen, aber wir durften einen Blick in sein Büro werfen. Zugegeben, das war recht klein, aber das Aquarium war der Hit. Wir bestaunten und bewunderten die vielen kleinen, bunten Fische. Also: dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt!