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Bewährungsprobe bestanden – der neue CAP-Markt in Saalfeld Unter den Liden

Am 15. September 2016 eröffnete die AWO Saalfeld-Rudolstadt einen Lebensmittelmarkt direkt im Zentrum der Stadt. Dieses Ereignis haben wir hier vor einigen Wochen schon angekündigt. Endlich gibt es nun in der Innenstadt wieder einen Nahversorger mit einem umfangreichen Lebensmittelsortiment. Anwohner und Besucher haben den Markt schon „erobert“. Aber da ist noch mehr …

CAP-Markt
Kunden stehen Schlange an der Kasse
Die gegüllten Obstregale
Bürgermeister und Dr. Kania
Gratulation zur erfolgreichen Eröffnung des CAP-Markt Saalfeld
Mitarbeiterinnen Frau Langsdorf und Frau Faltis

Was unterscheidet einen CAP-Markt von den anderen Supermärkten? Sicher nicht das Angebot, denn auch hier findet man alles, was man zum Leben braucht - in hoher Qualität und Frische. Dem Kunden erschließt sich der subtile Unterschied auch nicht sofort. CAP-Märkte verstehen sich als Lebens-Mittelpunkt in vielfacher Hinsicht: für die Angestellten, von denen über die Hälfte Menschen mit einer Behinderung sind, und für die Kunden, die von einem freundlichen, respektvollen Arbeitsklima im Verkaufsteam profitieren. Für sie ist spürbar, dass es hier um Menschen geht – um die Kunden und die Mitarbeiter gleichermaßen.

Der Grundgedanke bei der Schaffung der CAP-Märkte war das Ziel, Menschen mit Behinderung besser in das normale Arbeitsleben zu integrieren – außerhalb einer geschützten Werkstatt, unter realen Bedingungen. Dieses Vertrauen und den Respekt beantworten diese Menschen mit einem außerordentlichen Engagement. Das Konzept hat sich bewährt. Standorte, wo zuvor große Supermärkte die Zelte abgebrochen haben, werden durch die kleineren CAP-Märkte wieder belebt, weil es zur CAP-Philosophie gehört, für die Menschen da zu sein. So war es auch hier in Saalfeld. Nun ist der Frischemarkt Anlaufpunkt für Anwohner und Gäste der Stadt und – das muss man zugeben – eine Bereicherung für das Stadtbild und die Belebung der Innenstadt.

Das Team unter Leitung von Sylke Lengersdorf hat die Feuertaufe mit Bravour bestanden. Die Turbulenz des Eröffnungstages und die darauf folgende Lange Saalfelder Einkaufsnacht bleiben aufregend in Erinnerung. Da waren auch mal Regale im Nu leer gekauft – prompt schickte die AWO ganz unbürokratisch Verstärkung aus der Geschäftsstelle, um beim Auffüllen zu helfen. Mittlerweile ist Routine eingekehrt. Und Sylke Lengersdorf, die übrigens schon den Vorgängermarkt geleitet hatte, ist stolz auf ihr Team. Alle freuen sich über den regen Zuspruch der Kunden und sind dabei, ihren CAP-Markt zu einem echten Lebensmittelpunkt, mit persönlicher Betreuung und immer einem „Ohr am Kunden“, zu machen. Ein Lächeln zur Begrüßung gehört dazu. Wenn dieses Lächeln und manches freundliche Wort zurück kommen, macht die Arbeit und das Einkaufen Spaß. Und das Leben ist ein bisschen schöner.