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Zwei glatte Einsen fürs Rundumpaket in der Pflege

Ja, sie haben allen Grund zur Freude! Um vom MDK mit einer 1,0 bedacht zu werden – dafür reicht Dienst nach Vorschrift nicht. Da gehört mehr dazu: das perfekte Zusammenspiel eines qualifizierten, motivierten Teams unter einer kompetenten Leitung. Die beiden Teams unserer Pflegeeinrichtungen im Rainweg 41 und 91 haben es bewiesen.

Nachdem die AWO Pflegeeinrichtung im Rainweg 91 schon im vorigen Jahr bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung eine glatte Eins errungen hatte, wurde in diesem Jahr noch eine „Eins“ drauf gesetzt. Bei den diesjährigen Qualitätsprüfungen gelang es den Teams der beiden Häuser, im Rainweg 41 und im Rainweg 91, die sehr begehrte Benotung von 1,0 zu erreichen. Das ist eine hervorragende Leistung, auf die die Kolleginnen und Kollegen zu Recht stolz sein können. Herzlichen Glückwunsch!

Die Qualitätsprüfungen finden jährlich statt und erfolgen grundsätzlich unangemeldet. So herrscht immer eine gewisse Anspannung, wenn der Ruf: „Der MDK ist da!“, durchs Haus dringt. Neben der Einschätzung der allgemeinen Versorgungslage und einer korrekten Pflegedokumentation begutachten und befragen die Prüfer auch einzelne, stichprobenartig ausgewählte Bewohner. Um bei diesem „Pflege-TÜV“ ein sehr gutes Ergebnis zu erreichen, hilft nur eins: jederzeit und in allen Bereichen eine hervorragende Arbeit leisten.

In den beiden AWO Pflegeeinrichtungen im Rainweg leben mehr als 150 dauerhafte Bewohner, dazu kommen einige Plätze für Kurzzeit- und Verhinderungspflegen. Dass sich die Bewohner wohl fühlen, spürt man, wenn man durch die wohnlich gestalteten Flure geht oder auch einen Blick in ein Zimmer wirft. Durch ein Programm vielfältiger Freizeitangebote wird das Leben für die alten Menschen interessant und anregend gestaltet. Flechten, Töpfern oder Musizieren, Gymnastik oder Gedächtnistraining – solche und ähnliche Beschäftigungsgruppen halten die Bewohner „auf Trab“. Und wenn bei Veranstaltungen oder jahreszeitlichen Festen Musik gemacht wird und alle fleißig mitsingen oder sogar das Tanzbein schwingen, dann erfüllt das ebenso die Mitarbeiter mit Freude. „Diese Arbeit erfordert den ganzen Menschen, man kann sie nicht nur halb tun. Neben fachlicher Kompetenz ist das Einfühlungsvermögen gefragt“, sagt Pflegedienstleiterin Ramona Zeh, die im Haus Rainweg 41 das Zepter in der Hand hält. 

Der Pflegeberuf wird gewöhnlich als sehr stressbelastet wahrgenommen. Umso erstaunlicher ist es, mit wie viel Engagement und Freude die Pflegekräfte bei der täglichen Arbeit sind. „Der Pflegeberuf ist anstrengend – physisch sowie psychisch – und dennoch ist es eine anspruchsvolle, erfüllende Tätigkeit“, das ist auch die Überzeugung von Kerstin Jäger, die mit ihrem Team nun schon zweimal in Folge die Bestnote 1,0 erzielt hat.  

Wir wünschen beiden Teams für die Zukunft viel Kraft und Leidenschaft, um diesen hohen Standard zu halten. Dafür drücken wir ganz fest die Daumen!